Foto: Maria Bormuth

Vortrag über politische Inhaftierte im Strafgefängnis Wolfenbüttel

Am 22. März 2018 hat unsere Kollegin Anett Dremel in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße einen Vortrag gehalten. Unter dem Titel „‚[…] trotz der langen Schutzhaft nicht zur Einsicht gekommen […]‘ – Politische Verfolgte im Strafgefängnis Wolfenbüttel 1933-1939“ hat sie einen Einblick in aktuelle Recherchen zur Geschichte des Strafgefängnisses Wolfenbüttel gegeben. Die Ankündigung der Veranstaltung war auf reges Interesse gestoßen.

Die studierte Politologin erläuterte nicht nur die ab 1933 neu geschaffenen rechtlichen Grundlagen zur strafrechtlichen Verfolgung von vermeintlich politisch motivierten Straftaten, wie illegalen Versammlungen, das Verteilen von Flugblättern oder kritischen Meinungsäußerungen. Ein weiteres wichtiges Kapitel nahmen die Veränderung im System des Strafvollzugs nach 1933 und die Situation der politischen Inhaftierten in Wolfenbüttel ein.

Auf diese Weise gab Anett Dremel dem Publikum einen ersten spannenden Einblick in ihre aktuelle Forschungsarbeit, deren Ergebnisse in die neue Dauerausstellung der Gedenkstätte einfließen werden.

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