Bemusterung des Ortbetons / Lukkas Busche

Neues von der Baustelle: Bemusterung des Ortbetons

Die Bodenplatte für das Ausstellungsgebäude ist gegossen und die Wände des Erdgeschosses sind teilweise aufgestellt. In der Fassade des Neubaus werden Einritzungen visualisiert, die in einer ehemaligen Arrestzelle freigelegt wurden. Diese sogenannten Vektorisierungen werden mit Hilfe einer Schablone im Ortbeton abgebildet.

Ein Mitarbeiter der Firma Kümper+Schwarze Baubetriebe bei der Bemusterung / Lukkas Busche

Ein Mitarbeiter der Firma Kümper+Schwarze Baubetriebe bei der Bemusterung / Lukkas Busche

In Anwesenheit von Mitarbeiter_innen der Gedenkstätte, des Staatlichen Baumanagements Braunschweig und der Firma Kümper+Schwarze Baubetriebe wurde heute Vormittag zum ersten Mal eine der in Form gegossenen Vektorisierungen enthüllt. Die Einritzungen im Ortbeton sind, auch aus der Ferne, gut erkennbar. Unser Ausstellungsneubau bekommt auf diese Weise eine besondere Fassade mit spannender Struktur und wird sich gut von den umstehenden Gebäuden abheben.

Martina Staats (Gedenkstätte) und Karl-Michael Heß bei der Begutachtung des Musters

Martina Staats (Gedenkstätte) und Karl-Michael Heß (Staatliches Baumanagement Braunschweig) bei der Begutachtung des Musters / Lukkas Busche

Ein Gedanke zu „Neues von der Baustelle: Bemusterung des Ortbetons

  1. Heidemarie Schwirkschlies geb. Märtens

    Guten Tag. Erstmalig ! heute besuche ich diese spannende Information, da die Adresse in der BZ 7.3.18 veröffentlicht wurde. Eine Verbindung zur JVA WF besteht für mich seit 1954, wurde ich doch in diesem Jahr geboren und verlebte Kindheit und Jugend im Haus Ziegenmarkt 12. Meine Freundinnen sagten stets „oh, neben dem Gefängnis“. Für mich und uns, mein Vater * 1925, 2017 verstorben,
    verbrachte seine Lebensjahre neben der imposanten Gefängnismauer, war die JVA stets „besondere“ Normalität. Schon immer da. Der Vater meiner Kindheitsfreundin arbeitete als Koch im ZM 10. Mein Vater lieferte über Jahre Hefe für die Bäckerei an. Mein Mann Günter und ich suchten vor etlichen Jahren die Erinnerungsstätte auf.
    Gut, dass wir uns erinnern, reflektieren, nach hinten, in unser Heute und nach vorne schauen. Sehr gut, dass Sie Öffentlichkeit an den
    Prozessen teilhaben lassen.

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