Kriminaltechnische Untersuchung LKA Niedersachsen

Kriminaltechnische Untersuchung der ehemaligen Hinrichtungsstätte

Im Rahmen der Bauuntersuchung des ehemaligen Hinrichtungsgebäudes überprüften zwei auf DNA-Analysen spezialisierte Expertinnen vom Kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamt Niedersachsen Farbrückstände auf den Bodenfliesen am ehemaligen Standort der Guillotine. Dazu entnahmen sie mit einem Skalpell und mit einem angefeuchteten Wattetupfer Farbpigmente und führten noch vor Ort zwei unterschiedliche Schnelltests zum Nachweis von Blutspuren durch. Bei beiden Tests konnten keine Spuren von Blut nachgewiesen werden.

Auch ein weiterer Test im Labor des Kriminaltechnischen Instituts fiel negativ aus. So kann nun mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass es sich bei den Farbrückständen auf den Bodenfliesen im ehemaligen Hinrichtungsraum um Blutreste der Opfer von Hinrichtungen handelt.

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